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Gesund beginnt im Mund

Eine präventive Zahnmedizin schützt nicht "nur" Ihre Zähne, sondern ist essentiell für eine stabile Darmflora und eine starke Immunabwehr. 

Die Mundhöhle ist der erste Abschnitt des Verdauungssystems und somit eng mit der Darmgesundheit verbunden. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass eine orale Dysbiose, also ein Ungleichgewicht in der bakteriellen Zusammensetzung der Mundflora, systemische Entzündungen fördern und das Darmmikrobiom negativ beeinflussen kann. Präventionszahnmedizin spielt daher eine entscheidende Rolle für Ihre Gesundheit.

Wissenschaftlicher Zusammenhang:

Die Verbindung zwischen Mund- & Darmgesundheit

 

Pathogene Keime und Darmmikrobiom 

Parodontitis-Erreger können über die Speiseröhre, den Blutkreislauf und die Immunantwort in den Darm gelangen und die Zusammensetzung der Darmflora stören. 

(Kitamoto et al., 2020)

 

Lipopolysaccharide und systemische Entzündungen 

Lipopolysaccharide (LPS) aus gramnegativen Bakterien fördern entzündliche Prozesse, die mit erhöhter Darmpermeabilität (Durchlässigkeit der Darmschleimhaut, auch „Leaky Gut“) und vielen chronischen und metabolischen Erkrankungen assoziiert sind.

(Can et al., 2007)

 

Orales Mikrobiom und Immunsystem 

Die Mundhöhle ist die Eintrittspforte für Mikroorganismen, die über die Schleimhäute die Immunabwehr negativ beeinflussen, die Barrierefunktion des Darms schwächen und Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Reizdarm verstärken können.

(Atarashi et al., 2017)

Wissenschaftlich fundierte Maßnahmen für ein gesundes Mikrobiom 

Professionelle Zahnreinigung 

Eine regelmäßige professionell durchgeführte Zahnreinigung durch qualifiziertes zahnmedizinische Fachpersonal reduziert pathogene Keime der Mundhöhle und beugt nachweislich der Entstehung systemischer Entzündungen vor. ​

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Früherkennung und Prävention vor Parodontitis  

Moderne Behandlungskonzepte umfassen eine präzise Reinigung, Pflege und Prüfung Ihrer Zähne, sodass Kariesbefall, Zahnfleisch- und chronische Zahnbetterkrankungen (Gingivitis, Parodontitis) rechtzeitig erkannt und behandelt werden können. Dies führt zu einem langfristen Erhalt Ihrer Zähne, Ihres Zahnersatzes, Ihres Implantats und unterstützt Ihre allgemeine Mundgesundheit.

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Mikrobiom-Analyse  

Untersuchung der oralen Bakterienzusammensetzung dienen der Früherkennung von Dysbiosen. Eine individuelle Markerkeimanalyse bei uns in der Praxis hilft, Ihr pathogenes Keimspektrum zu identifizieren und eine spezifisch abgestimmte antimikrobielle Therapie einzuleiten. Eine dafür erforderliche Probenentnahme erfolgt schnell und schmerzfrei aus der Zahnfleischtasche während ihres regulären Zahnarztbesuchs. 

Probiotische Therapie  

Die Anwendung probiotischer Mundspüllösungen wirkt beruhigend bei gereiztem Zahnfleisch, beugt Zahnfleischentzündungen und Parodontitis vor und stabilisiert damit nachweislich das orale Mikrobiom. Eine gleichzeitig probiotisch basierte Ernährungsweise, bestehend aus fermentierten Lebensmitteln wie z.B. Joghurt, Kefir oder Sauerkraut, fördert eine gesunde Darmflora und stärkt die Immunabwehr des Organismus. 

Antientzündliche Nährstoffe   

Eine ausgewogene Ernährung sollte als weitere wichtige Bausteine Omega-3-Festtsäuren, gesundheitsfördernden sekundären Pflanzenstoffen (Polyphenole), antioxidative Vitamine sowie Mineralstoffe enthalten. Diese wirken präventiv für ein gesundes Mikrobiom, indem sie freie Radikale neutralisieren, immunmodulierende Fähigkeiten des Organismus fördern und Entzündungen regulieren. 

Ätherische Öle und antibakterielle Mundpflege    

Ätherische Öle gelangen immer mehr in den Fokus einer modernen prophylaktischen Mund- und Zahnheilkunde. Folgende wesentliche Einsatzbereiche sind dabei zu nennen:

 

  • akute oder chronische Entzündungen des Zahnfleisches (Gingivitis) und des Zahnhalteapparats (Parodontitis)

  • Pilzinfektionen (z.B. Candida albicans)

  • kleinflächige Wunden (Aphten)

  • virale oder chronische entzündliche Mundschleimhauterkrankungen (Herpes, Lichen)

  • Infektionen mit multiresistenten Keimen

 

Wesentlicher Vorteil einer Naturstoff-basierten Therapie liegt in ihrer nahezu nebenwirkungsarmen Anwendung. Sie kann lokal unterstützend bei der Einnahme eines systemischen Antibiotikums wirken. Zudem kann die Verwendung eines ästhetischen Öls die Notwendigkeit einer Antibiotika-Gabe oder den Einsatz Chlorhexidin-haltiger Präparate deutlich reduzieren oder sogar gänzlich vermeiden. Einzelne ätherische Öle können individuell auf das Keimspektrum des Patienten angepasst und für eine größere Wirkungsweise untereinander kombiniert werden. 

Mehr Bewusstsein. Mehr Fokus auf Ihre orale-systemische Gesundheit. 

Wir beraten Sie gern. 

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